Aktivitäten

Rettungsübung Herbst 2001

im Klingelgrabenbröller.

7:57 Uhr, Samstagmorgen: Übungsalarm für die Malteser HöhlenrettungNach getaner Arbeit...

Zwei Höhlenforscher sind im Klingelgrabenbröller unterwegs und Stunden nach der vereinbarten Rückkehrzeit nicht zurück. Wir müssen von einem Unfall ausgehen.

Gegen 8:45 Uhr treffen die ersten Retter an der Höhle ein und begeben sich zu zweit in die Höhle. Nach und nach treffen die restlichen Kräfte ein.

Die Höhle wartet schon im Eingangsbereich mit erheblichen Schwierigkeiten auf: Zwei enge Halbsiphone fordern Psyche und Körper der Höhlenretter. Es ist schließlich nicht jedermanns Sache, sich durch zwei Engstellen mit 8 Grad Celsius “warmem” Wasser und nur einer Handbreit Luft darüber durchzuarbeiten.

Zusätzlich ist der Großteil der Höhle niedrig und mit halbflüssigem Lehm ausgekleidet.

Ein Retter nach der ÜbungDoch trotz dieser Widrigkeiten dringen Vortrupp und Telefontrupp bis zum Patienten vor und beginnen mit der Erstversorgung.

Parallel dazu arbeitet ein Großteil der Kräfte daran, den ersten und wesentlich unangenehmeren Halbsiphon zu leeren. Nur dadurch wäre es möglich einen Patienten nach draußen zu bringen.

Gegen 13 Uhr wird mit dem Transport begonnen. Da die Luft in der Höhle immer schlechter wird, entschließt sich der Rettungsleiter um 14:27 Uhr zum Abbruch der Übung. Im Ernstfall hätte die Höhle mittels Pressluftflaschen mit frischer Luft versorgt werden müssen. Normalerweise stellt die Luftversorgung in einer Höhle wenig Probleme dar.

Um 15 Uhr sind schließlich alle Kräfte wieder aus der Höhle und nach einer Stärkung und Verpacken des Materials fahren wir zur Rettungswache zurück.

Wie immer endet der Tag in einer großen Putzaktion und anschließendem Essen in unserem Stammlokal.Putzen des Materials auf unserer Rettungswache