Treffen der Höhlenrettungen des Alpenraums

2. Alpinworkshop der Höhlenrettungen in München vom 4-6. 4.2008

Der erste Workshop fand letztes Jahr im Rahmen der Alpin Untertage in Berchtesgaden statt.

Ziel dieser Treffen ist ein besseres Kennenlernen der Höhlenrettungsorganisationen im Alpenraum. Besonders die Karstregionen der Alpen beinhalten eine Fülle an Groß- und Riesenhöhlen sowie tiefer Schachthöhlen. Die Wahrscheinlichkeit dass bei Rettungen aus solchen Systemen auch eine große Höhlenrettungsorganisation an ihre Grenzen stoßen kann ist hoch. Damit eine grenzüberschreitende Hilfe auch ohne größere Reibungsverluste funktioniert, präsentierten die Teilnehmer die Organisationsstrukturen Ihrer Länder. Weitere  Schwerpunkte waren die Organisation eines Einsatzes außerhalb und innerhalb der Höhle und die Etablierung eines Internetforums.

Das ganze Wochenende war ein voller Erfolg. Angefangen von der gelungenen Organisation der Höhlenrettung Südbayern bis zu den interessanten Gesprächen untereinander.

Auch der Teilnehmerkreis ließ wenig Wünsche übrig. Die Schweiz (Thierry Boillat) und Slowenien (J. Marinsek) waren durch Ihre Leiter vertreten. Österreich vertraten u.a. die Leiter des Höhlenrettungsdienst Salzburg (Helmut Obermair) und des Landesverband für Höhlenrettung in Tirol (Stefan Adrian). Christian Dodelin als ehem. Leiter Speleo Secours Francais und UIS Beauftragter für Rettung vertrat Frankreich. Alberto Ubertino (Vize Chef der italienischen Höhlenrettung CNSAS) war treibende Kraft dieser Treffen. Führungskräfte der Regionen Lombardei und Piemont vervollständigten die Italien Delegation. Neben der HR Südbayern repräsentierte die Malteser Höhlenrettung Deutschland.

Alle waren sich einig, diese Treffen zu einer festen Größe zu etablieren. Thema des nächsten Treffens in Italien wird die Kommunikation innerhalb und außerhalb der Höhle sein.