Rettungsübung Falkensteiner Höhle
Die Malteser Höhlenrettung probte am Samstag den Ernstfall
Am frühen Samstag Morgen war eine kleine Gruppe zu einer Tour durch die bekannte Wasserhöhle bei Grabenstetten aufgebrochen. In der „Reutlinger Halle“, einem größeren Raum, der sich etwa 430m hinter dem Höhleneingang befindet, rutschte einer der drei Höhlenbesucher zwischen Felsblöcken aus, trat dabei einen Block los und klemmte sich ein Bein darunter ein. Da er sich aus eigener Kraft nicht befreien konnte verließ einer seiner Begleiter die Höhle und alarmierte die Malteser Höhlenrettung.
Auf dieses Szenario trafen die ehrenamtlichen Rettungskräfte am vergangenen Samstag bei ihrer jüngsten Einsatzübung. Zunächst brachen zwei ihrer Mitglieder mit Material zur Wärmeversorgung und zur Ersten Hilfe zum Patienten auf. Ihnen folgte der “Telefontrupp“ mit der Aufgabe, über ein Feldtelefonsystem die Kommunikation der Retter mit der Übungsleitung außerhalb der Höhle aufzubauen. Nachdem es dem „Erste-Hilfe-Trupp“ gelungen war, den Verunglückten zu befreien wurde er vor Ort in einem Wärmezelt aufgewärmt und seine Knöchelverletzung medizinisch erstversorgt. So für den Transport gestärkt, konnte er in einer speziellen Trage von der Mannschaft zum Höhleneingang befördert werden.
Trotz der Länge des Transportweges und der natürlichen Hindernisse, wie ein Siphon und Versturzblöcke, die es dabei zu überwinden galt, benötigte die mit 14 Mitgliedern anwesende Gruppe zur erfolgreichen Durchführung der Übung nur 4 Stunden. Für den „Ernstfall“ gerüstet ist aber auch die Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden. Bereits im Vorfeld wurde die Übung hervorragend durch die Leitstellen Göppingen und Reutlingen, die Untere Naturschutzbehörde, das Forstamt Bad Urach und besonders durch das Bürgermeisteramt Grabenstetten unterstützt.
Anne Leuschner
rescue 2001 
Wie auch in den letzten beiden Jahren präsentierte sich die Malteser Höhlenrettung auf der rescue.
Wir stellten uns dem interessierten Fachpuplikum und der Öffentlichkeit mit einem neu gestalteten Messestand dem interessierten Fachpuplikum vor. Fünf (!) unterschiedliche Vorführungen an jedem Tag und die Möglichkeit, als Besucher verschiedene Techniken selber auszuprobieren, boten die Möglichkeit, die Arbeit der Höhlenrettung zu erleben.
In einer nachgebauten Höhle konnten sich die Besucher ein Bild von unserer Arbeit “Unter Tage” machen.

In den “Schluf”-kisten demonstrierten wir die Rettung aus Engstellen.
Außerhalb der Vorführungen wurden diese besonders von unseren jüngeren Besuchern in Beschlag genommen. Aber auch der ein oder andere “gestandene” Messebesucher zwängte sich durch die Engstellen. 
Vielen Dank für Ihren Besuch an unserem Stand!
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