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Einsatzfahrzeug in Dienst gestellt |
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Berichte im Malteser Magazin Seite 21 und im Regionalteil Seite 9 |
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Neues Einsatzfahrzeug für Malteser HöhlenrettungModernste Höhlenrettungstechnik und Notfallmedizingeräte haben am 16. Januar 2011 der Malteser Landesgeschäftsführer Baden-Württemberg, Klaus Weber, und Edmund Baur, Kreisbeauftragter der Malteser Göppingen, am Mordloch im Roggental bei Eybach (Geislingen) übergeben. „Das neue Einsatzfahrzeug soll die Arbeit der Malteser Höhlenrettung, der einzigen in Deutschland, künftig noch effizienter machen", sagt Baur, zugleich Vizepräsident des Malteser Hilfsdienstes. Möglich gemacht hat diese Investition die Diözesangliederung der Malteser in Rottenburg-Stuttgart, die aus ihren Mitteln für Notfallvorsorge und Katastrophenschutz 40.000 Euro beisteuerte. Die restlichen 25.000 Euro für das insgesamt 65.000 Euro teure Fahrzeug trägt die Kreisgliederung Göppingen. Die Entwicklung und der Umbau des Fahrzeuges nach Erfordernissen der Höhlenrettung erfolgten durch eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Stefan Allich in Zusammenarbeit mit der Firma Binz. Beeindruckend dabei das zeitintensive ehrenamtliche Engagement dieser Höhlenretter. (offizieller Pressetext Malteser vom 17.1.2011) |
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Fahrzeugeinweihung am 16. Januar 2011
Voller Freude über unser neues Fahrzeug trafen wir uns am Sonntagvormittag am Mordloch (Nähe Geislingen/Steige). Endlich ging nach langen Jahren der Planung unser Traum von einem speziell für die Anforderungen der Höhlenrettung konzipierten Fahrzeug in Erfüllung. Unser Dank für dieses hervorragende Einsatzmittel gebührt insbesondere der Diözesangliederung der Malteser in Rottenburg-Stuttgart und der Kreisgliederung Göppingen. Ebenso freuen wir uns sehr über das große Engagement unserer “Fahrzeuggruppe” unter der Leitung von Stefan Allich, ohne das das Fahrzeug nie Wirklichkeit geworden wäre. Klaus Weber, Malteser Landesgeschäftsführer Baden-Württemberg, übergab am Samstag sichtlich erfreut über das große Engagement der einzigen Höhlenrettung der Malteser in Deutschland, symbolisch einen Hefezopf in Schlüsselform an Fee Gloning.
Edmund Baur, Kreisbeauftragter der Malteser Göppingen, schloss sich den Glückwünschen an und besichtigte zusammen mit den anderen Gästen im Anschluss stolz auf “seine” Höhlenretter das Fahrzeug. Nils Bräunig, Referent für Höhlenrettung des VdHK und Sprecher des Höhlenrettungsverbundes (HRVD), gratulierte zum neuen Fahrzeug und bedankte sich für den großen Einsatz der Gruppe. Er betonte die Einmaligkeit des Fahrzeugs und dessen Nutzen für Höhlenrettungseinsätze auch über Baden-Württemberg hinaus. Hermann Sauter, Vertreter des Landesverbandes für Höhlen- und Karstforschung, betonte die Wichtigkeit einer funktionierenden Höhlenrettung und berichtete, dass just an diesem Ort vor 25 Jahren der Beschluss gefasst wurde, die Malteser Höhlenrettung (damals Höhlenrettung Ostalb/Filstal) zu gründen. Zum Dank für seine Unterstützung und als Einblick in einen Teil der Arbeit der Malteser Höhlenrettung übergab Fee Gloning Herrn Baur ein Fotobuch über das Forschungsvorhaben im Teufelsklingenbröller.
Mit einem Umtrunk und der “Anwendung” des Schlüssels endete der offizielle Teil. Stefan Allich stellte das Fahrzeugkonzept vor und erklärte den interessierten Gästen das Fahrzeug.
Mit einem Tauchgang dreier unserer Taucher in das vom Schmelzwasser überflutete Mordloch endete die Veranstaltung und die Gruppe zog in die Roggenmühle um, um dort ihre Vollversammlung abzuhalten.
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FahrzeugkonzeptFür den Einsatz der Höhlenrettung stellen sich besondere Forderungen an das Einsatzfahrzeug.
Durch geschickte Materialaufteilung, die Wahl eines leichten Basisfahrzeuges und die Beschränkung auf drei Mann Besatzung konnte das Gesamtgewicht unter 3,5 to gehalten werden. |
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Planung und BauAm 26. November 2010 hat die Gruppe im Rahmen eines Ausbildungsabends das Fahrzeug in Betrieb genommen. Selbstverständlich war da eine kleine Feier von Nöten! Jetzt fehlt nur noch die Beklebung und dann können wir das Fahrzeug offiziell einweihen. Im Folgenden sind einige Stationen des Ausbaus in Bildern zu sehen. Die unzähligen Stunden, die Gruppenmitglieder für die Planung, die Beschaffung, die Baubetreuung und schließlich die letzten Handgriffe in Eigenregie lassen sich hier nicht abbilden. Vielen Dank allen Beteiligten und den Unterstützern in Reihen der Malteserführung! Übernahme des leeren Fahrzeugs von Ford und Überführung zum Ausbauer (Fa. BINZ). Stell- und Beladeproben für den Regaleinbau im Heck. Das fertige Fahrzeug: Materialraum im Heck Einsatzleitung - Arbeitsraum vorne Übergabe beim Ausbauer:
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Historie der Einsatzfahrzeuge2009-2010: Das Rettungsmaterial wurde wieder in unserem Anhänger gelagert und bei Bedarf mit einem Fahrzeug der Schnelleinsatzgruppe zugeführt. 2007-2009:
Als Nachfolger für unseren “Oldtimer” und als Überbrückung für die Zeit bis zur Beschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges wurde ein aus dem Fahrdient ausgemusterter VW-Bus gekauft. Das Fahrzeug ohne Signalanlage oder Funk wurde lediglich von Gruppenmitgliedern mit einer Sicherheitsabtrennung zum Materialbereich versehen. 1996 - 2006:
Aus Beständen der Bereitschaftspolizei wurde mit privaten Mitteln ein VW-Bus T2 gebraucht gekauft. In mühevoller Arbeit wurde der Bus von Gruppenmitgliedern umgebaut. Besonders die Lackierung und der Einbau von Möbeln und Kommunikationstechnik für die Einsatzleitung verschlangen unzählige Stunden.
Das Rettungsmaterial blieb weiterhin auf dem Anhänger verlastet. Lediglich die Materialien für die Einsatzführung und ein neu beschaffter Stromerzeuger waren auf dem Fahrzeug gelagert. Aufgrund technischer Mängel musste unser geliebter VW-Bus T2 außer Dienst gestellt werden. Liebevoll gepflegt befindet sich das Fahrzeug jetzt im verdienten Ruhestand privat bei einem Mitglied der Gruppe. 1990 - 1995: Jahrelang befand sich das Rettungsmaterial in Räumen des Stadtjugendrings Geislingen im dritten Stock eines alten Schulhauses. Für jede Übungen und jeden Einsatz musste Alles Stück für Stück heruntergetragen und in Privatfahrzeuge geladen werden.
Die Anschaffung eines eigenen Anhängers und die Stationierung in einer eigens angemieteten Garage in Geislingen-Eybach brachten eine deutliche Erleichterung. Jetzt war jeweils nur noch ein Fahrzeug mit Anhängerkupplung von Nöten. Nach Fertigstellung der Rettungswache in Uhingen zog dann der Anhänger dorthin um. |
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