Rettungseinsatz Falkensteiner Höhle – 01.05.2026

Am 1. Mai, an dem man eigentlich gemütlich zu Hause mit seinen Lieben feiert oder mit seinen Freunden Party macht, klingelt um 10:29 bei unseren Rettern der Alarm am Handy.

„Rettungseinsatz Falkensteiner Höhle“.

Da waren natürlich alle sofort auf 180 und im Aktionsmodus. Während noch das Frühstücksbrötchen gekaut wurde, liefen weitere Informationen ein und parallel wurde das Auto gepackt. Aus allen Richtungen Süddeutschlands fuhren die Spezialisten der Malteser Höhlenrettung und auch der Höhlenrettung Badenwürttemberg eV. zum Einsatzort und trafen auf dem Parkplatz, gemäß dem neuen Einsatzplan der Gemeinde Grabenstetten, auf den Bürgermeister und weitere Kräfte der Feuerwehr, dem Rettungsdienst und der Bergwacht.

Aber was war passiert? Ein Teilnehmer einer geführten Tour erlitt 1.300 m tief in der Höhle einen medizinischen Notfall.

Die ersteintreffenden Rettungskräfte bildeten den ersten Vortrupp, der den ersten Vorstoß zum Patieten durchführte. Der beim Patienten eintreffende Notarzt konnte diesen trotz aller Bemühungen jedoch nicht mehr retten. Die Mitglieder der Tour wurden nach draußen begleitet und anschließend von einem Notfallseelsorger betreut. Im Anschluss wurde der Leichnam in gemeinsamer körperlicher Schwerstarbeit von Mitgliedern der beiden Höhlenrettungen und der Bergwacht aus der Höhle transportiert und dem Bestatter übergeben.

Unser Dank gilt dem Bürgermeister, den vielen ehrenamtlichen Einsatzkräften und Mitarbeitern der Gemeinde, der Feuerwehr, der Bergwacht, des Rettungsdienstes, der Polizei, dem Verpflegungszug, dem Notfallseelsorger und den über 50 Rettern der Malteser Höhlenrettung und der Höhlenrettung Baden-Württemberg, die in guter Zusammenarbeit dazu beigetragen haben, den Patienten aus der Höhle zu bergen.

Wir wünschen den trauernden Angehörigen unser tiefstes Beileid und Gottes Beistand.